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Der Splügenpass




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Albulapass

Der Albulapass (2312 Meter)



bicycle strikes albula
Video: Albula Pass Überquerung

 

bietet eine der spektakulärsten Abfahrten der Alpen. Dies liegt u.a. daran, dass sich die berühmte Bernina Bahn, eine Schmalspurbahn die vom schweizerischen Chur über St.Moritz bis ins italienische Tirano fährt, dieses Tales bedient, um über den knapp 6km langen Albulatunnel ins Inntal hinabzustossen. Dadurch ist das Tal
durchzogen von alten Viadukten, die sich malerisch in die Landschaft einfügen. Hin und wieder zieht ein roter Zug durchs Tal, inzwischen mit hochmodernem Gerät.Die Steigung ist so gehalten, dass die Bahn ohne Zahnradunterstützung auskommt.


                             Anfang Juni, kurz unterhalb der Passhöhe

Die Strasse ist an vielen Stellen so schmal, dass selbst PKW mit Anhänger Schwierigkeiten haben würden. Im Juni findet sich überall noch Streumittel auf der Strasse, so dass beim Abfahren höchste Vorsicht geboten ist. Der Autoverkehr zwischen Chur und St.Moritz geht über den Julierpass, so dass auf der gesamten
Strecke mit extrem wenig Verkehr zu rechnen ist.

Die Überquerung mit dem Fahrrad:

Findet am besten vom Inntal aus statt. Das hat den Vorteil, dass man sich schon auf ca. 1700 m Höhe befindet, und der Anstieg zur Passhöhe damit nur rund 600
Höhenmeter beträgt. Ausserdem hat man den schönsten Teil der Strecke noch vor sich, und kann diesen bei der Abfahrt voll geniessen. Ausgangspunkt im Inntal ist der Ort La Punt. Durch den geringen Höhenunterschied kann man auch Reisepartner von dieser Tour überzeugen, die vielleicht zum erstenmal eine Passüberquerung unternehmen. So war diese Tour z.B. die erste, die ich mit Annette unternommen habe. Seitdem ist sie süchtig nach Pässen!

Siehe: Video zur Albulapass Überquerung



                             Der Lai da Palponga liegt auf 1918 Meter

Tourenvorschlag:


Mit der Bahn nach St. Moritz oder Pontresina. Alternativ kann man auch dort das Auto stehen lassen, und dann mit der Bahn zurückfahren. Wer etwas Schwung braucht, kann sich auch mit der Bahn auf den Berninapass bringen lassen. Die Abfahrt ist ganz nett, und man hat nicht geschwitzt.

Am nächsten Tag nach La Punt und über den Albula Pass. Wer nicht weiter will, sollte in Tiefenkastel die Tour beenden. Die Strecke zwischen Tiefencastel und
Thusis kann man sich sparen. Sie ist stark befahren und als Radler unangenehm. Wer weiter will kann das Stück aber auch mit der Bahn überwinden.


                      Kurz vor der Einfahrt in den Scheiteltunnel auf 1800 Meter

In Chur trifft man auf den Hochrhein. Diesem kann man abwärts über Liechtenstein bis zum Bodensee folgen. Die Route folgt immer dem Rhein, auf dessen Hochwasserdamm man bequem und fast immer geteert den Bodensee erreicht. Von dort hinüber zur Donau und die Donau hinauf nach Donaueschingen. Den Donauradwanderweg aber bitte nicht im Sommer am Wochenende. Man kommt sich dann vor wie Freitag Abends auf der A8! Dauer ca. 1 Woche.


                     Die Bahnanlage stammt aus den Jahren 1896- 1903

Alternativ kann man in Sargans über den Walensee und den Linthkanal den Zürichsee erreichen. Auch diese Strecke ist nahezu ohne Steigung zu bewältigen. Beide Strecken bieten ein ausgezeichnetes Panorama auf gut beschilderten Radwegen.


                               Links gehts 200 Meter senkrecht runter

Technische Daten:

Passhöhe: 2312 Meter

Maximalsteigung 12% auf beiden Rampen

Gesamtstrecke La Punt - Tiefenkastel 40km

Durchgehend geteert


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